In 7 Schritten zu einer wirkungsvollen Social-Media-Strategie

Hast du dich auch schon immer gefragt, was genau eigentlich das Geheimnis hinter erfolgreichem Social Media Marketing ist? Wir verraten es dir heute: Eine umfangreiche Planung, eine zielgerichtete Ausrichtung und Kontinuität. Um diese drei Kernbereiche entsprechend umzusetzen, eignet sich die Erstellung einer Social-Media-Strategie.

Dieser Artikel soll einen Überblick darüber geben, wie erfolgreiches Social Media Marketing tatsächlich funktioniert und aufzeigen, wie du selbst eine individuelle Social-Media-Strategie als Basis für deinen Auftritt in den Sozialen Netzwerken erarbeiten kannst, die ein stabiles Fundament für deine zukünftigen Social-Media-Aktivitäten bildet. Sobald diese Strategie umfassend ausgearbeitet wurde, dient sie als Leitfaden und Wegweiser für die regelmäßige Betreuung der Social-Media-Kanäle.

Warum eine Social-Media-Strategie so wichtig ist

Heute möchten wir einmal deutlich machen, warum innerhalb von Social Media nicht einfach “irgendwie, irgendwann, irgendwas” gepostet werden sollte, denn damit wird richtig wertvolles Potenzial für mehr Unternehmenserfolg verschenkt. Nur eine strategische Vorgehensweise kann gewährleisten, dass sich ein Social-Media-Auftritt optimal entwickelt und letztendlich positiv auf den Umsatz eines Unternehmens auswirkt. Eine Social-Media-Präsenz bildet eine fruchtbare Grundlage, um die Arbeit des eigenen Unternehmens erfolgreich zu vermarkten und Kunden digital zu erreichen.

Digitale Sichtbarkeit ist heutzutage wichtiger denn je, da sich die Menschen und somit auch alle potenziellen Kunden tendenziell immer zunächst im Internet informieren und auch entsprechend jeden Tag sehr viel Zeit im Internet und in den sozialen Netzwerken verbringen. Um eine professionelle Social-Media-Strategie zu entwickeln, müssen zu Anfang die Ziele festgelegt werden, die mit dem Auftritt auf den verschiedenen Plattformen erreicht werden sollen.

Schritt 1: Die Zielsetzungen festlegen

Zunächst stellt sich also die Frage: Welche Ziele sollen konkret mit der Social-Media-Präsenz erreicht werden? Geht es zum Beispiel darum, eine Marke aufzubauen und bekannter zu machen? Oder liegt der Fokus darauf, Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren? An dieser Stelle muss allerdings direkt ein Mythos aufgeklärt werden: Ein Social-Media-Profil ist KEIN Schaufenster, in dem Produkte und Dienstleistungen durch bloßes Zeigen bekannter werden. Die Gesetzmäßigkeiten und Prozesse dahinter sind wesentlich komplexer.

Es geht in erster Linie darum, authentisch und gleichzeitig professionell in Erscheinung zu treten, dadurch Vertrauen zu seinen (potenziellen) Kunden aufzubauen und mit der Zielgruppe bzw. der entstehenden Community in einen echten Dialog zu treten. Damit Social Media Marketing wirklich zielführend sein kann und am Ende auch funktioniert, braucht es einen langen Atem. Social Media ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon.

Dennoch ist die Zielsetzung zu Beginn immer ein Ausgangspunkt, der berücksichtigt werden muss, um anschließend die Inhalte konsequent darauf auszurichten, entsprechend aufzubereiten und letztendlich auch eine erfolgreiche Umsetzung messen zu können.

Schritt 2: Die Zielgruppe betrachten

Im nächsten Schritt rücken die zu erreichenden Zielgruppen in den Fokus: In welche Ziel- und Bedarfsgruppen lassen sich die Kunden grob einteilen? Welche demografischen Daten und Interessenbereiche können identifiziert werden? Was für ein Mensch ist der potenzielle Kunde eigentlich? Welche Bedürfnisse, Probleme und Wünsche hat dieser Mensch, den du als zukünftigen Kunden gewinnen möchtest?

An dieser Stelle kann es hilfreich sein, wenn ein Steckbrief für eine imaginäre Person erstellt wird, die den persönlichen Wunschkunden repräsentiert. Dadurch wird Klarheit darüber geschaffen, über welche Touchpoints und mit welchen Mitteln genau diese Person erreicht werden kann.

Die sozialen Netzwerke geben dir außerdem die Möglichkeit, deine Anzeigen gezielt an Menschen zu richten, die potenziell Interesse an deinem Angebot haben – im Gegensatz zu einer Zeitungsanzeige, bei der niemand genau sagen kann, von wie vielen Menschen sie gelesen wird und die am Ende des Tages sowieso im Müll landet, können in den sozialen Netzwerken gezielt, überregional und dauerhaft die Menschen erreicht werden, die du dir als Kunden wünscht.

Schritt 3: Die Ressourcenplanung einschätzen

Erfolgreiches Social-Media-Marketing ist gerade am Anfang sehr zeitintensiv. Es erfordert also ausreichend personelle, zeitliche und letztlich auch monetäre Ressourcen, die in die Planungsphase mit einbezogen werden müssen. Die Konzeption, Produktion und Erstellung von Beiträgen ist vor allem zeitlich nicht zu unterschätzen.

Es sollte genau festgelegt werden, wie und von wem die Inhalte wie Fotos, Videos, Grafiken oder Texte erstellt werden und welches Budget für das Schalten von Werbeanzeigen zur Verfügung steht. Eine bestehende Social-Media-Präsenz muss im Idealfall drei- bis viermal in der Woche mit neuen Beiträgen bespielt und täglich betreut werden, damit die Community wächst und Vertrauen aufgebaut wird.

Für eine erfolgreiche Interaktion mit den Followern ist es außerdem wichtig, dass jeden Tag zeitnah auf Kommentare und Nachrichten reagiert wird und auch Interaktionen mit anderen Seiten eingeplant werden, damit die eigene Reichweite entsprechend wächst. Der Arbeitsaufwand sollte nicht unterschätzt werden, festgelegte Kompetenzen und eine realistische zeitliche Einteilung sind hierbei unabdingbar.

Schritt 4: Eine Kanalauswahl treffen

In Zusammenhang mit den Schritten 1 bis 3 geht es nun daran, das passende Netzwerk auszuwählen. Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube, Twitter, TikTok, XING, Pinterest, Snapchat – die Auswahl der Sozialen Netzwerke ist groß.

Bei der richtigen Wahl sollte vor allem die Zielgruppe, aber auch die Ressourcenplanung eine entscheidende Rolle spielen. Gibt es ausreichend Kapazitäten, um regelmäßig professionelle Videos zu filmen und aufzubereiten? Ist die Dienstleistung oder das Produkt gut dafür geeignet, um immer wieder neu filmisch in Szene gesetzt zu werden? Bietet sich Material für Tutorials an? Dann wäre YouTube zum Beispiel eine Überlegung wert. Ansonsten sind Facebook und Instagram nach wie vor die stärksten Plattformen, die zielgruppenübergreifend im Schnitt auch die meisten Menschen erreichen.

Abhängig von Produkt, Dienstleistung, Zielgruppe und Nische können aber selbstverständlich auch TikTok, Pinterest oder LinkedIn das passende Netzwerk sein, um bekannter zu werden. Das Themengebiet und die möglichen Inhalte spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Wir beraten dich gerne bezüglich der richtigen Kanalauswahl, wenn du dir unsicher bist zu welchen Social-Media-Kanälen deine Inhalte am besten passen.

Schritt 5: Eine Contentstrategie erstellen

Die eigentlichen Inhalte bzw. der Content sind natürlich das Herzstück des Social-Media-Auftritts. Eine systematische Planung des Contents erleichtert die spätere Erstellung und Verbreitung der Inhalte enorm. Am besten gliederst du deinen Content erst einmal in verschiedene Themenbereiche und Rubriken, aus denen du anschließend sogenannte Kampagnen ableiten kannst, die dann nach und nach abwechselnd den Kanal füllen.

Neben den in Schritt 1 festgelegten Zielen geht es innerhalb von Social Media immer darum, für seine potenziellen Kunden digital sichtbar zu werden und regelmäßig in Erscheinung zu treten. Also solltest du wissen, was dein Unternehmen ausmacht, wofür du stehst und welche Werte dir wichtig sind, damit du all das innerhalb deines Social-Media-Auftritts nach außen tragen kannst. Dadurch wird dein Unternehmen für deine Kunden greifbarer und menschlich nahbarer.

Der Content sollte die Handschrift oder den “Spirit” des Unternehmens widerspiegeln und eine abwechslungsreiche Beitragsstruktur aufweisen. Bilder, Videobeiträge, Stories, Infografiken und andere visuelle Elemente sollten also innerhalb des Feeds variieren. Außerdem ist es von besonderer Bedeutung herauszustellen, welchen konkreten Nutzen das Angebot oder die jeweilige Dienstleistung den Kunden bringt. Diesen Kundennutzen gilt es nämlich innerhalb deines Contents immer wieder aufzugreifen und hervorzuheben.

Wenn du den Artikel aufmerksam gelesen hast, erinnerst du dich sicher an den Hinweis, dass es sich bei einem Social-Media-Auftritt nicht um ein Schaufenster handelt. Es heißt schließlich auch “Social Media Marketing” und nicht “Marketing Media Social”. Dein Content sollte also in erster Linie auf den “Social”-Aspekt ausgerichtet sein. Das bedeutet: Du vermittelst mit deinem Content mindestens 80% Inspirationen, Informationen, Expertenwissen, Unterhaltung und Mehrwert und lediglich 20% dezente Eigenwerbung. Deine Kunden sollen Spaß daran haben, deine Inhalte zu konsumieren und damit zu interagieren, erst danach werden sie auch bei dir kaufen. Am besten funktioniert das natürlich, wenn du deine Arbeit und dein Thema wirklich liebst. Das wird sich nämlich automatisch in den erstellten Inhalten widerspiegeln und die Menschen emotional erreichen.

Im Idealfall wird das Unternehmen durch die Beiträge so positioniert, dass es zum sympathischen Ansprechpartner wird, bei dem die Leute gerne Hilfe suchen, weil sie Vertrauen in die Expertise aufgebaut haben. Hilfe bei der professionellen Content-Erstellung bekommst du natürlich auch jederzeit bei uns, schreib gerne eine E-Mail oder ruf uns an.

Schritt 6: Die Umsetzung durch einen Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist eine enorme Arbeitserleichterung, weil innerhalb dieses Plans genau festgelegt wird, welcher Beitrag wann und in welchem Netzwerk erscheinen soll. Im Idealfall werden alle Social-Media-Beiträge für die kommenden vier Wochen im Redaktionsplan vorgeplant und festgehalten. Es ist ratsam bei der Planung und Umsetzung darauf zu achten, dass die Beiträge sowie der gesamte Social-Media-Auftritt sich passend in das ganzheitliche Kommunikationskonzept des Unternehmens einfügt. Dementsprechend sollten sich die Tonalität und das bereits bestehende Corporate Design im Rahmen der Social-Media-Präsenz wiederfinden. Innerhalb des Redaktionsplans lassen sich auch sogenannte Pufferbeiträge oder eine Ideenkammer erstellen, damit Ideen gesammelt, festgehalten und vorproduziert werden können, die sich bei Bedarf ausspielen lassen. Da von 3 bis 4 Beiträgen pro Woche ausgegangen wird und zusätzlich bei einigen Netzwerken auch die Story-Funktion regelmäßig bespielt werden sollte, ist es wichtig den Überblick zu behalten und die Inhalte und Aufgabenbereiche des Social-Media-Teams konsequent und strukturiert festzuhalten.

Schritt 7: Erfolgskontrolle

Um den Erfolg der Social-Media-Aktivitäten zu messen und stetig zu verbessern, sollte eine regelmäßige Analyse stattfinden, aus der sich anschließende Maßnahmen ableiten lassen. Messwerte, die der Erfolgskontrolle dienen, können zum Beispiel die erfolgreichsten Beiträge sein. An dieser Stelle hilft es außerdem, immer mal wieder einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen – wie stellen sich deine Marktbegleiter in den Sozialen Netzwerken auf? Welche Inhalte zeigen sie und wie sind sie vernetzt? Du solltest immer am Ball bleiben und dich ebenso vernetzen, vor allem aber auch auf und mit anderen relevanten Seiten interagieren, um deine Reichweite stetig auszubauen.

In der Social-Media-Strategie, die wir für unsere Kunden erstellen, sind selbstverständlich noch tiefergehende Informationen, Analysen und Bestandteile enthalten, wie zum Beispiel die Wirkung von Performance Marketing bzw. Werbeanzeigen auf Social Media oder eine fundierte Anleitung für Krisenmanagement.

Diese 7 Schritte geben einen ersten Einblick, wie das Projekt eines eigenen Social-Media-Auftritts angegangen und umgesetzt werden kann. Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg bei der eigenen Umsetzung! Gerne stehen wir bei Fragen unterstützend zur Seite und zeigen dir im Rahmen einer Potenzial-Analyse, welchen Beitrag ein Social-Media-Auftritt für deinen Unternehmenserfolg leisten kann. Melde dich gerne und lass uns sprechen!

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